Alles begann nun also mit dem JLPT Level zwei, den ich nur mit Müh’ und Not überstehen konnte. Der Teil mit den Vokabeln und den Kanji (der vereinfachte chinesische Schriftsatz der japanischen Sprache) bzw. der Hörteil war zwar relativ schnell überstanden – sie dauerten jeweils nur etwa fünfunddreißig Minuten – dafür aber zog sich der Grammatikteil mit siebzig Minuten extrem lange hin … (mehr…)
September 2007
30. September 2007
Ein Freitag zum Vergessen und der Samstag danach … und was geschah, als ich gerade davon schrieb
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29. September 2007
Leider bin ich die letzten Tage nicht dazu gekommen, meine Erlebnisse mitzuteilen, was unter anderem am Stress der ersten Unterrichtstage liegt. Daher werde ich jetzt versuchen, die Geschehnisse nach und nach aufzuarbeiten … (mehr…)
27. September 2007
Der gestrige Mittwoch brachte nichts wirklich Neues … nur einen Ausflug nach Shinjuku, den wir aufgrund des Arztbesuches von Ronja, die nun mittlerweile wieder genesen scheint, etwas nach hinten verschieben mussten. Wir fuhren also entgegen den Plan erst gegen halb zwei los, da die Praxis des HNO-Arztes wohl sehr voll gewesen sein muss. Vorallem mit Kindern, wie Frau Borchert meinte, die als Übersetzungshilfe mit dabei war. (mehr…)
26. September 2007
Am Sonntag stand ich nun, wie bereits gesagt, zu unbestimmter Zeit irgendwann gegen Mittag auf und versuchte die Zeit totzuschlagen, bis ich zu meiner Verabredung mit Megumi am späten Abend aufbrechen würde. Sie hatte bis neun Uhr auf ihrer Arbeit zu tun – ja, man arbeitet hier auch wochenends und an Feiertagen (außer Schulen, Banken und Post) – und ich wollte sie in Isehara abholen. Eine kleine Stadt hier in der Nähe und mit der Odakyû-sen innerhalb von zehn Minuten als zweite Station von Tôkaidaigaku-mae aus zu erreichen. (mehr…)
25. September 2007
Der Rest des Freitags drehte sich um das „Fotoshooting“ von Ryôta im Auftrag des Deutschzirkels ‘Prost’. Eigentlich sollten wir für die Semestereröffnungsfeier ein paar Bilder schießen, auf denen „die Deutschen“ mit Japanern sprechen, doch außer Masaki (mein Homestay-Partner vom Februar) sowie Yoko (die Vorsitzende des Zirkels) waren keine Japaner anwesend …
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24. September 2007
An dieser Stelle möchte ich mal etwas von der ewigen Erzählung um unsere Erlebnisse abkommen und auf eine Besonderheit eingehen, die mir ins Auge bzw. Ohr „gefallen“ ist. (mehr…)
23. September 2007
Nach dem anstrengenden Dienstag benötigten wir erst einmal eine Pause. Der Mittwoch war daher erst einmal frei. Im Grunde hieß das, einkaufen und das noch fehlende besorgen, wobei immer noch eine Schöpfkelle, eine richtige Pfanne, ein Wasserkocher und noch einiges mehr fehlen. (mehr…)
22. September 2007
Angekommen in Akihabara suchten wir sofort nach einem großen Einkaufsparadies für Elektroartikel. Wie immer konnten wir uns dabei auf Yodobashi Camera verlassen. Wenn man ein solches Kaufhaus betritt, erwartet einen eine eigene Welt aus Mikrochips und Verkaufsvideos. Von überall Dudelei und ein einfacher Werbeslogan, der überraschender Weise auch noch zutrifft (im Gegensatz zu vielen Anpreisungen im abendländlichen Deutschland): „Nie fern vom Bahnhof und günstig dazu, Yodobashi Camera“. Einprägsam wird dies besonders durch die Eigenwerbung, die die kaufhäuslichen Lautsprecher in hartnäckiger Beständigkeit verlassen. Vorallem die unterschiedlichen Sprachversionen erstaunen … Japanisch (natürlich !), Englisch, Französisch, Russisch, Chinesisch und, man wagt es kaum zu sagen : DEUTSCH ! Ja, es gibt auch eine Sprachausgabe auf Deutsch. Jedoch konnte ich sie nur in der Waschmaschinenabteilung verfolgen. Warum ich sie nirgendwo anders hörte, obwohl ich mich doch mindestens drei Stunden in diesem Gebäude aufhielt, ist mir bis jetzt verschlossen geblieben.
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21. September 2007
Wir waren nun also in Shinjuku und sind zum Meiji-Schrein „gerannt“, wobei uns ein scheinbar verrückter alter Mann weißmachen wollte, dass er der direkte Nachfahre von Sakamoto Ryôma (ein berühmter Samurai, der bei der Meiji-Restauration in der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts half) sei. Jedenfalls ein netter Spaziergang, der sich dann noch bis zum Bahnhof von Shibuya hinzog. Halb Tôkyô in vier Stunden durchquert !
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20. September 2007
In den letzten drei Tagen drehte sich alles um das erste Zurechtfinden im „neuen“ Leben. (mehr…)