Bei der am Samstag stattgefundenen Abschiedsfeier ist mir zum ersten Mal richtig klar geworden, dass ich einige Personen für ein Jahr nicht sehen werde. Sicherlich vergeht die Zeit recht schnell, wenn man etwas Angenehmes gefunden hat, das Spaß macht, doch irgendwie bin ich mir nun bewußt, dass ich einige von ihnen doch vermissen werde, auch wenn sie viele keine Zeit hatten, um mich zu verabschieden. Was ich ihnen zugegebener Maßen etwas übel nehme …
Das einzige, was da hilft, so dachte ich mir, sei etwas Ablenkung. Deshalb hieß es am Sonntag Babysitten. Zugegeben: etwas, dass ich nicht sehr gut beherrsche, aber wenn es sich um das Patenkind alias meinen nahezu 18 Jahre jüngeren Cousin handelt, so geht dies doch in Ordnung. Nur, dass ich dadurch wahrscheinlich wieder einmal die Erziehung eines kleinen Kindes torpediert habe. Denn eigentlich sollte ich mit ihm spielen – quasi Spielzeugautos, die Wettrennen fahren und dergleichen – was dann darin endete, dass wir Formel 1 und Rallye geschaut haben. Obwohl der Kleine bei seinen Eltern außer dem Sandmännchen kein Fernsehen schauen darf. Naja, das eigene Patenkind kann man schon mal verziehen, oder ![]()
Montag ging es dann zu Beratung für meine Auslandskrankenversicherung. Im Grunde eine gute Sache, um Zeit totzuschlagen, aber stinklangweilig. Fragen wie: „Benötigen Sie einen Fernseher auf ihrem Zimmer ?“ oder auch „Lagen in ihrer Familie schon einmal Krankheitsbilder vor, die genetisch weitergegeben werden ?“ und mein geheimer Liebling „Bestehen Sie im Bedarfsfall auf homöopatische Behandlung und nutzen Sie derartige Angebote regelmäßig ?“ sind sicherlich wichtige Fragen, doch – vielleicht liege ich damit auch falsch – sollte eine Krankenversicherung diese Eventualitäten nicht allesamt abdecken ? Dafür ist diese doch da, oder ? Zudem war das das erste Mal, dass ich mit der privaten Krankenversicherung in Kontakt getreten bin. Ich bin jetzt sozusagen in die erste Klasse aufgestiegen. ![]()
Dienstag war ich dann endlich mal wieder bei meinem Opa. Nur zum Mittagessen, aber immerhin. Er zieht nun bald um und steckt bereits inmitten der Vorbereitungen – paralleles Vorbereiten könnte man sagen.
Wie dem auch sei, hier sitze ich nun und denke darüber nach, wie ich mich am dümmsten für die Auswahlklausur an der Tôkai-Uni vorbereite. Wahrscheinlich werde ich einfach Final Fantasy XI auf Japanisch zu Ende spielen. Das müsste schon helfen …
Also dann, bis bald im tiefsinnig trüben Tal der Verabschiedungen!
4. November 2007 at 20:42
Lieber Christoph, hab´Dank für Deine Karte und der Möglichkeit, an deinem Leben und Erlebten in Japan teilnehmen zu dürfen. Lars het die Karte gestern inder Hand gehabt, wollte sie gleich mitnehmen und gefragt, ob der abgebildete Buddha Christoph ist? Schrebe ihm doch auch mal eine Karte, machst ihm damit bestimmt eine riesige Freude! Pass’ gut auf Dich auf! Eine erlebnisreiche Zeit wünscht Dir Deine Tante B.
9. November 2007 at 1:45
Hallo Christoph!!!
Meine Familie freut sich,dass es dir gut geht.Lerne fleißig weiter.Hoffentlich gefällt es dir weiterhin so gut!!!Viele Grüße von allen,deine Almuth
12. Februar 2008 at 0:58
Lieber Chistoph!!
Alles,alles Gute zum Geburtstag wünschen dir die 5 Pfützis aus Erfurt!!!
Bei meinem Geburtstag war dieses Jahr nur Opa da,weil oma ja bei der Kur ist.Hoffentlich feierst du auch schön deinen 22 Geburtstag und bekommst vielleicht eine Geburtstagstorte (wie ich)Über deine Karte haben wir uns alle sehr gefreut!bis bald deine Almuth